Dienstag, 30. Juli 2013

waldviertel

anfang der 80er jahre war ich - neu in wien - gleich mal dabei in der kolonisierung des waldviertels durch die urbane avantgarde. allerdings hab ich mich dort nicht niedergelassen. es war mir zu wild, um es euphemistsch zu sagen. für ein halbwegs zivilisiertes klo musste man schon ziemlich weit fahren. man merkte, dass die region in einem nicht ganz freiwilligen dornröschenschlaf lag, so dicht am eisernen vorhang zur damaligen  tschechoslowakei.

das letzte mal war ich kurz nach der öffnung dieses vorhangs da. in den über zwanzig jahren seither hat sich einiges getan, wie ich feststelle. 

grad hab ich die kurze unterbrechung der hitzewelle genützt, um mir ein paar dinge zu besorgen im nahe gelegenen zwettl, und die kunsthistorikerin in mir hat das auto natürlich zuerst mal zum stift zwettl gelenkt. 

ich bin entzückt. es war natürlich immer schon eine schöne anlage. aber jetzt ist es ganz bezaubernd. vor allen die gärten tragen das ihre zu diesem zauber bei.

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