Montag, 13. Februar 2012

krapfen

bayrische krapfen hießen in meiner kindheit die eisschollen, die so hübsch rund und mit aufgewölbten weißen rändern die donau runter geschwommen kamen.

die gibt's nicht mehr. wegen der kraftwerke reicht die fließgeschwindigkeit nicht mehr zum krapfen formen. darüber hinaus ist es selten lang genug kalt genug.

aber heuer schon! hier die modernen flachkrapfen, eher eine palatschinken-variante von eisschollen. seht ihr sie überhaupt?

dies ist mein erster post vom iphone. ich bin zum todestag meines vaters in linz und konnte, da ohne auto, der versuchung nicht widerstehen, die donau zu fuß zu queren, auf der nibelungenbrücke. blick flußaufwärts.

Kommentare:

  1. beim lesen - die donau zu fuß zu queren - dachte ich schon du bist übers eis gegangen, frau jesus.
    ;-)
    gestern in ybbs beim kraftwerk war die donau bereits zugefroren.
    lg nach linz
    ingrid

    AntwortenLöschen
  2. das mit den krapfen wußte ich gar nicht. aber die nibelungenbrücke zu fuß überqueren, ist auch für mich als ur-linzerin immer noch ein erlebnis! (hab ich vor etwa einem monat gemeinsam mit meiner tochter genossen...)
    lg vom see in die hauptstadt,
    karin

    AntwortenLöschen