Sonntag, 26. Februar 2012

augenhöhe

am freitag traf ich mich zum lunch mit einer freundin im kunsthistorischen museum, eine alte tradition, die wir per jahreskarte (29 euro) wieder aufleben lassen. bevor wir uns auf rotem samt den köstlichen süppchen des tages widmeten - ich schwarzwurzelcreme mit schwarzbrotcroutons, sie veltlinercreme mit räucherlachsstückchen, beides unter 5 euro, merke! -, traten wir auf die brücke, auf der man derzeit aug in aug mit den zwickelgemälden des jungen klimt treten kann:

bildquelle

eine tolle idee! wird jetzt im jubeljahr hoffentlich schule machen, denn klimt an der wand und decke gibts auch in der uni und im burgtheater. besonders mochte ich die präraffaelitische heilige:

bildquelle

nach dem süppchen machten wir noch flugs eine runde durch die neu gehängten dürers, rubens etc. es ist eine wahre freude, was unter der "neuen" direktorin sabine haag alles sichtbar wird in diesem museum. meine lieblingsbilder muss ich nun nicht mehr auf verschlungenen wegen in den seitengängen aufsuchen. nein, immer mehr ist neu und wirklich ergötzlich präsentiert.

ich könnt mich noch stundenlag in begeisterten beschreibungen ergehen. aber ich will jetzt zum gewichtheben.


1 Kommentar:

  1. Allein wegen dem Kunsthistorischen Museum muss ich unbedingt mal wieder nach Wien! An das Café erinnere ich mich besonders gerne. Damals gab es in mÜnchen noch nicht die tollen Museumscafés die wir jetzt überall haben.

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