Dienstag, 13. Dezember 2011

glanz


und glitzer. ich liebe das sowieso. aber vor weihnachten wird diese präferenz kollektiv in einer weise bedient, dass es auch mir manchmal schon zuviel geworden ist.

nicht so heuer. irgendwie gelingt mir eine beschauliche vorweihnachtszeit. wenigstens bis jetzt. ich genieße es, abseits der dichten ströme durch die geschäfte und märkte zu schlendern. wie sich das ergibt heuer. wunderbar.

gleichzeitig hab ich das gefühl, dass ich mich im auge des taifuns bewege. manchmal höre ich in die nachrichten oder leute drüber reden und denke: bald geht die welt unter. dahingehende tv diskussionen, wo irgendwelche auguren ihre mehr oder minder düsteren prognosen abgeben umschiffe ich weiträumig.

ich glaube, falls je die welt untergeht, dann an massenhysterie. zu tod gefürchet ist auch gestorben. in irgendeinem teil unsres hirns sitzt leider der automatismus aus urzeiten, der den blick hypnotisch auf gefahren lenkt. und deshalb sind medien, die schlechte nachrichten bringen, die erfolgreicheren. und so spirialisiert sich das mit dem fortgang der technik in immer geschwinderen runden.

kann irgendwer das wort "schuldenbremse" noch ernst nehmen?

1 Kommentar:

  1. Irgendwie fürchtet man sich, aber irgendwie ist es einem auch wieder voll wurscht. Jetzt ist erstmal (glanz voll) Weihnachten!
    rophomin ist das sicherheitswort - vielleicht die Anti-Angstdroge?

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