Dienstag, 9. August 2011

sonnenfensterchen

soeben habe ich ein sonnenfensterchen genützt um milch, obst und käse nachzuladen im kleinen supermarkt mitten im ort. der ist erstaunlich wohl sortiert und wird offenbar sogar von ortsansässigen, die anschreiben lassen dürfen - wo gibts den sowas noch? - gerne frequentiert.

auf dem weg dorthin ist mir eingefallen, dass ich mir ja eine massage im weißen rössl holen könnte. ich wähle stwo massage in meinem handy. eine junge quietschvergnügte stimme meldet sich mit einer unverständlichen ansage. ich frage, ob ich richtig bin bei der massage. ja, sagt sie. fein, sag ich, wann kann ich einen termin haben heute oder morgen - rücken?


leider, sagt sie, geht nicht. sie sei nur das
lehrmädchen, sie dürfe nicht. die masseurin
hingegen sei seit wochen krank (die war mir ohnehin letztes jahr nicht sympathisch). ich sage, was dürfen sie denn? nix, sagt sie. ich: nicht mal füße? ah ja, ruft sie, das darf ich: zehn minuten packung, zehn massage. na sehen sie, sag ich. wann kann ich kommen?  um halb drei. was kostet es? vierzehn euro. geht doch. ich bin gespannt auf das vergnügte fräulein.

das sonnenfensterchen hat sich mittlerweile ganz aufgetan - was für eine angnehme überraschung. ab auf den steg - und vielleicht in den see.



Kommentare:

  1. deine sommerfrischenschilderungen gefallen mir. die total verlangsamte zeit. 19. jahrhundertfeeling in der veranda-villa.
    wie gehts dem auto?
    liebgrüßt
    ingrid waldviertel

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  2. wunderbar, deine lokalen wetterschilderungen! ich les genau mit und schau wie's bei dir und ob es denn gleich wie hier ist...
    heute hier ebenfalls zeitweilige sonnenfenster...
    wenn ich nicht wüßte, welche jahreszeit ist, würd ich sagen: sehr klarer und ebenso kühler herbsttag mit sonnen-wolkenmix.
    hoffentlich werden dir die füße warmmassiert...;-)
    lg, karin

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