Dienstag, 3. Mai 2011

grün

an dieser stelle endet die heimatstadt und mein allerliebster waldweg ever beginnt - die trasse  der pferdeeisenbahn, welche zu zeiten das salz und zeug und leute von gmunden nach budweis verbrachte.

das foto im aktuellen header ist natürlich auch von diesem nachösterlichen spaziergang. nach manier der alten leute bin ich diesmal nicht selbst das steile stück vom elternhaus nach st. magdalena hinauf gegangen, sondern hab das auto genommen, das bald meins sein wird. dadurch hab ich den ganzen weg durch den wald ohne knieproblem hin und zurück gehen können. keine große leistung, was die km betrifft.                                                                           

dafür hab ich den fotoapparat mitgehabt und mal die ganze strecke fotografiert. unter anderem auch den historischen ort, an dem ich meinen zweiten kuss empfing - von eben jenem ersten freund, der aussah wie mein masseur. das bänklein ist nicht sehr versteckt, aber es war ja auch 1968/69 und display von erotischen handlungen auf offener straße war angesagt. der erste kuss war ohnehin im schutz der dunkelheit des kinos erfolgt.

die suche nach unserem herzchen mit initialen im baumstamm blieb diesmal ergebnislos. angesichts der mittlerweile vergangenen jahrzehnte mags leicht sein, dass in diesem gepflegten wald der baum schon umgeholzt wurde um neuem grün platz zu machen. vor ein paar jahren war das grafische format der baumritzung gegenüber dem original schon ordentlich vergrößert gewesen.

Kommentare:

  1. ah schön ist die Heimat. Ich hätte jetzt auch gerne so eine Erinnerungsbank im Grünen

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