Samstag, 12. März 2011

unvorstellbar

war es nicht eben erst, dass ich mir nicht vorstellen konnte, was in aller welt ich in der kalten jahreszeit anziehen sollte? seit heute ist es umgekehrt: ich habe keine idee von mir in eventuell angemessener frühlingskleidung.

so geht das jahr um jahr, und ich liebe diese fassungslosigkeit, die sich einfach nicht abnützt. im herbst führt sie dazu, dass ich ca. dreimal in zu dünnen kleidern in die kalten winde raus geh - und mit glück trotzdem keinen schnupfen kriege. im frühjahr brauch ich länger, bis ich dem frieden der lauen lüfte traue.

jedenfalls sollte ich mir schön langsam vergegenwärtigen, dass in meinem kleinen kühlen trockenen keller mein alter großer germknödelförmiger schalenkoffer mit den gefährlichen klappverschlüssen voller leichter kleider drauf wartet, dass die passagiere an bord wechseln. er will, glaub ich, bald wollenes beherbergen.

auch die leichten schuhe sollt ich wohl mal raufholen, nur für den fall.

1 Kommentar:

  1. Ja, man hat urplötzlich unerwartete Probleme!

    Dieses Jahr freue ich mich sogar auf den Kleiderwechsel, vielleicht, weil ich schon zwei, drei helle T-Shirts neu gekauft habe. Sonst macht mich das erst mal ein paar Tage grantig und ich denke, ich habe gaaaaar nichts anzuziehen.

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