Donnerstag, 10. Februar 2011

schubladen

getragen vom fräuleinmodus, aber schon ausreichend grau um (groß)mutterprojektionen zu wecken, bin ich nun gegenstand der hilfsbereitschaft junger männer: sie springen für mich in offene straßenbahntüren, damit ich heranschleichend den wagen noch erreiche, reissen mir die schweren flügeltüren akademischer würdehallen auf mit verbeugung, tragen mir die einkaufstasche... ich bin fassungslos vor vergnügen. alles heute geschehn - kann gern so bleiben.

die schublade hat was für sich. ich fühle auch ein heraufdräuen einer weiteren typisierung, die mich mal seitens eines fastengurus traf: sein urahn hätte mich homöopathisch als konstitutionstyp "pulsatilla" (die gewöhnliche küchen- oder auch kuhschelle) eingestuft, welche er (der urahn) als "hysterische blondinen mit einem hang zu medialen anfällen" charakterisierte. kommt vor, muss ich zugeben.

vatertocher und puella haben wir schon abgehandelt. eine weitere nette schubladisierungsmethode bietet dieser typentest. hier gelte ich als idealistin. das stimmt gewiss.

Kommentare:

  1. mit freuden kann ich dir sagen, dass der herr B ein genie ist! er hat soeben unser internet wieder in gang gebracht! eine woche ohne internet - ich hatte schon entzugserscheinungen...

    lg vom see, karin

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  2. na fein, welcome back! den geniestatus des herrn b möchte ich insofern bestätigen, als er mir ja den inhalt vom gestorbenen notebook ins neue gezaubert hat :)

    lg u

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