Freitag, 4. Februar 2011

aufatmen

der herr papa darf heute aus dem spital nach hause. seine symptome sind praktisch weg. sie waren wohl durch unverträglichkeiten und wechselwirkungen der zahlreichen medikationen verursacht. uff, große erleichterung.

zum glück ist ja heutzutage eine der ersten interventionen, gleich mal die medikamentenliste anzusehen, alles wegzulassen bis auf das allernotwendigste, das dann in anderer form und anderem präparat gegeben wird. alle untersuchungen auf potentielle tumorerkrankungen waren glücklicherweise ohne befund. und der vater ist hochvergnügt, denn er hat ja immer behauptet, er hätte nichts und es seien die pulver...

er hatte recht. ich wünsche mir für ihn natürlich, er möge einfach irgendwann an alterschwäche in seinem geliebten bettchen einschlafen.

ich selber merke bei diesen spektakulären krisen der eltern, wie ich mich jedesmal schneller fasse, nachdem ich zunächst in eiskalte angst und kindlichen schrecken falle. das hat man davon, wenn man sich von seinen eltern nicht so ablöst, wie freud et.al. das vorschreiben, sondern einfach glücklich und zufrieden ihr kind bleibt... meine schwester und ich haben natürlich auch jeden erdenklichen zauber gewirkt.

Kommentare:

  1. Ich finde ja, manchmal kann man freud et al ruhig mal außen vor lassen und einfach sein leben genießen ;-) Echt ein süßes Foto ... Schön!

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  2. Freut mich für dich und deinen Vater.
    Bei uns im Hôpital sagen wir, bei mehr als 5 Medikamenten kann mann auch gut alles weglassen, weil die Nebenwirkungen die erwünschte Heilwirkung aushebeln.
    Dass ihr euch die Eltern so lange wie möglich erhalten wollt, kann ich gut verstehen. Ich wünsch es euch und auch dass ihr das Leben geniesst, wie "Rebellin" sagt :)
    Liebe Grüsse!!!

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  3. Ich wünsche dir und Papa alles Gute!

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