Dienstag, 21. Dezember 2010

handwerker

jetzt muss ich mal ein hohelied auf die handwerker singen, denen ich bisher in diesem haus begegnet bin: allesamt hochkompetente, freundliche herren.

das wohlgepflegte haus wird gerade im stiegenhaus neu ausgemalt (die meisten wiener stiegenhäuser sehen nicht mal nach den malern so fein aus, wie dieses hier schon davor). ich hatte vom versuch des kräftigen feinmechanikers, mein regal in der wand zu sichern, das eine oder andere verzweiflungsbohrloch, das meine weiße wand verunzierte. also ging ich raus zu den malern und fragte den, der gut deutsch spricht ("ich bin ein ungarischer mann"), ob er abhilfe leisten könne. ja, er komme dann.

das hat er auch getan und ruckzuck die paar löcher weggezaubert. die zehn euro aus dankbarkeit musste ich ihm mit einiger argumentationskunst (weihnachten, familie, kinder?) aufdrängen.

auch der mann, der fürs haus zuständig ist, entwickelt sich zum guten hausgeist: er montiert alles, wovor ich kapituliere (halte schlagbohren in den gelenken nimmer aus), repariert alles, macht alles passend, was nicht passt. ich fühle mich hier wirklich gut aufgehoben.

dasselbe gilt übrigens für den rauchfangkehrer und den thermenmann, deren bekanntschaft ich auch schon gemacht habe.

1 Kommentar:

  1. man liebt sie, die Handwerker! Mein Mitbewohner nennt unseren Installateur nur den "gigolo", weil ich immer so rumschäkere mit ihm. Vor lauter Dankbarkeit.

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