Freitag, 19. November 2010

blätterteigstangerlprobe

ich habe bereits berichtet, dass die wohnung, in die ich einzog, blitzblank geputzt war. heute, als ich zum ersten mal den gasbackofen anwarf, (um mir blätterteigstangerl aus dem ja!-dinkelblätterteig zum karfiol mit scharfer curry-yoghurt zu backen) sah ich mit einem blick, dass der putztrupp etwas zu eifrig das aluminiumbackblech in den geschirrspüler gegeben hatte.

jede, der einmal passiert ist, die espressomaschine, eine knoblauchpresse oder sonst was aus alu im geschirrspüler versorgt zu haben, weiß, was das bedeutet: schwarze hände und ein völlig unansehnlich gewordenes teil. alu hälts im geschirrspüler einfach nicht aus, es oxidiert oder was.

jedenfalls hatte ich dadurch heute wieder absoluten google-erfolg. erst gab die beliebte suchmaschine mir gleich auskunft, welche stufe im gasbackrohr (vermutlich) auf (zirka) 200 grad hinkommt - was auf der blätterteigpackung verlangt wurde. nämlich stufe 3. hat prima geklappt. die blätterteigstangerlprobe hat ausserdem klar gezeigt, dass es rechts vorne im backrohr am kühlsten ist. vormieterinnen waren rechtshänderinnen.

das schwarze backblech hatte ich nur notdürftig abgewaschen, da der blätterteig ohnehin auf papier kommt und die stangerl ja gleichzeitig mit dem karfiol fertig sein sollten. aber nach dem essen habe ich wissen wollen von der klugen tante google, wie jetzt das schwarze wirklich weggeht. denn meine espressomaschine seinerzeit hab ich weggeworfen, weil sie ewig ungut anzugreifen blieb.

"zitronensäure" war die antwort. also habe ich eine halbe biozitrone geopfert und mit zitronenscheiben das backblech abgerieben - und siehe da: es wurde zwar nicht wieder richtig schön anzusehen, aber ganz glatt und fein anzugreifen. keine schwärze mehr an den händen und allwo.

zauberei, alles leben ist chemie, hurra.

Kommentare:

  1. Hallo Nosch Oko,
    wenn mit wieder einmal etwas so richtig saumässig angebrannt ist nehme ich immmmmmer Backpulver.... kein Rubeln, kein Stress.... einfach einwirkln lassen und je nach dem wiederholen.... da lösst sich doch das grösste Elend.... aber eben diese chemische Übung braucht Zeit.... gehe nun googeln was Karfiol schon wieder ist und wünsche dir ein gediegenes Wochenende!
    Herzlich Smilla

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  2. und was ich noch sagen wollte: Mehr Essen -leichter Leben, wäre eigentlich auch mein Motto, aaaaaaaaber ich gehe voll auf in der dritten Dimension!!
    Werde mich bei Gelegenheit in deinen Blog vertiefen, um dein Geheimnis zu ergründen....
    bisbälderbisoubrigitte (bbbb)

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  3. liebe brigitte, bienvenue!

    karfiol ist blumenkohl, du chou-fleur, en allemand autrichien. und natron ist offenbar genau das gift im geschirrspüler, das das alu so angreift...

    liebe grüße - auch an den lieben "wolf", der sooo große zähne hat, und an die drei kleinen kätzchen :)
    ursula

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  4. ach karfiolsuppn hieß es bei uns als ich klein war - scheinbar auch ein bayrisches Wort. Das mit Backpulver und Zitrone ist gut, Mädels! Meine Mutter brachte mich darauf, in angebrannte Töpfe Waschpulver zu schütten und aufzugießen. Geht auch - sonst könnt ich dreimal im Monat neue Töpfe kaufen...

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  5. hallo liebe u! kannst du dich noch an atta und vim erinnern? deren nachfolger sind sämtliche abwandlungen von cif. mit diesem - und mit einem sogenannten rezi - reibe ich derlei angelaufene aludinge ab. funktioniert bestens.
    das mit dem waschpulver werd ich auch mal ausprobieren. liebste grüß, karin

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