Freitag, 15. Oktober 2010

aussicht

ich stehe an meinem neuen küchenfenster und blicke in meine liebste himmelsrichtung - norden. auf die dächer. und - zwischen zwei schornsteinen auf ein stück kahlenberg in der ferne. mein zukünftiger frühstücks- und vielleicht lieblingsschreibpatz.

neben mir taut das eisfach des kühlschranks ab, tropf, tropf. es scheint mir das einzige eckchen der wohnung zu sein, das dem putzkommando, das die wohnung nach der renovierung blitzblank gemacht hat, entgangen ist.

das netbook steht auf dem heizkörper. ideale höhe, wenn eine im stehen schreiben muss. es gibt noch keine sitzgelegenheiten hier.

soeben hab ich bodentücher (wg. abtauen), küchenrollen und klopapier aus dem drogeriemarkt um die ecke (was für ein luxus) geholt .

als erste einrichtungsgegenstände hab ich ein paar tassen, den wasserkocher, löskaffee und teebeutel mitgebracht - und das netbook, das gleich hier wohnen bleiben darf.

mein herz hüpft vor freude beim blick über die dächer. und auf der straße, wenn ich leute sehe, die ich praktisch seit ich in wien bin - immerhin dreißig jahre - vom sehen kenne, packt mich eine wilde freude. heimkehr.


Kommentare:

  1. du bist ja schon am einziehen in deine neue residenz...! freut mich für dich, dass es sich so gut und so schnell gefügt hat! auf den blick in den süden bin ich auch gespannt. habe diese tage zufällig etwas entdeckt für dich. lg karin

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  2. süden ist die einzige himmelrichtung, in die kein fenster geht (was mir sehr recht ist). ich hab osten, westen und norden. schönere fotos folgen bestimmt. und ich bin gespannt auf das, was du gefunden hast...
    lg u

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