Montag, 23. August 2010

mirabellenchutney

diese hübschen gelben mirabellen fallen mir praktisch in den schoß, wenn ich auf dem bänklein unterm baume sitze. frisch schmecken sie fein, leicht säuerlich, leicht süßlich. ein wenig fad, offen gesagt.

aber, sobald man sie erhitzt entfalten sie eine säure und eine süße, die unbeschreiblich und einzigartig mirabellenartig sind. man kann daraus natürlich marmelade kochen. eine freundin tut es unter beigabe von lavendelblüten.

ich mache  eine art chutney draus, das herrlich zu fleisch passt. auch zum grillgut.  dazu entkerne ich die kleinen (naja, was soll man machen, muss sein). ich hacke eine gemüsezwiebel grob und lasse sie in olivenöl glasig anlaufen. dann die mirabellenhälften dazu. salz, pfeffer und frisch gehackte (nicht zu fein) petersilie, ordentliche menge. ich liebe, was dabei in kürze unter rühren herauskommt. wer so eine alten baum im garten hat, tue es mal nach.

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