Sonntag, 22. August 2010

gartenparadies

haushohe bäume im garten, zum beispiel ein 10 meter hoher kirschbaum. noch höher die föhre, deren unterster ast selber baumstammdick ca. auf höhe des ersten stocks quer über den ganzen garten zu reichen scheint. in der föhre funkeln immer diamanten. was das wohl ist? wassertröpfchen? aber sie fallen nie runter, nicht bei der stärksten bö. im gegensatz zu den föhrenzapfen und dem einen oder andren mörderischen, wenngleich abgestorbenen ast...










rundum hat beethoven praktisch in jedem zweiten haus gewohnt.
namhafte heurige dazwischen. die auratische präsenz des beethoven verleitet mich regelmäßig, den alten bösendorfer im haus mit ein paar sonatinen zu traktieren. es hört mich niemand, auch beethoven ist taub.

diesmal liegt ein zettel unter dem deckel, worauf der klavierstimmer gebeten wird, das h ein wenig abzuschleifen, damit es nicht immer steckenbleibt. ansonsten sieht man an der wand über dem klavier ein abbild des flügels auf einem ölgemälde aus der jahrhundertwende, 19. zu 20. man sieht ein musikzimmer, ein mädchen spielt den flügel, ein zweites steht da zum umblättern. zwei buben an violine und cello.

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