Dienstag, 31. August 2010

antizyklisch

mein seltsames pendlerinnendasein zwischen grinzing und der innenstadt zeigt mir derzeit wieder, wie das leben wirklich ist: volle u-bahn, hektische leute. aber auch: zum ersten mal im bus hat mir eine ganz junge frau ihren platz angeboten. und ich habe mich begeistert bedankt und hingesetzt. heute morgen dachte ich mir beim anblick meiner schönen, derzeit sommerlangen haare selber, dass sich das silber sehr gut macht. altblond nenne ich die farbe. und nun auch noch dieser vorteil. das leben ist schön.

antizyklisch reise ich normalerweise, egal ob öffentlich oder indivduell. das habe ich mir in der ersten ökologischen welle der 80er jahre schon angewöhnt. der effekt: ich glaube, es gibt keinen verkehr und die erste klasse der bahn ist immer leer. ich bin oft die einzige reisende in einem ganzen waggon. ich liebe das zugegebenermaßen. aber jedesmal, wenn ich, - selten genug, denn ich arbeite ja zuhause - zu "normalen" zeiten unterwegs bin, glaube ich im ersten moment an eine vorangegangene betriebsstörung, weil die u-bahn so voll ist, so viele leute an der haltestelle etc.

so habe ich mir durch antizyklisches zeitmanagement ein ganz beschauliches paralleluniversum geschaffen.

Sonntag, 29. August 2010

herbstluft

heute morgen, als ich die fenster in den garten öffnete, hatte ich sie zum ersten mal diesen sommer in der nase: die herbstluft.

gestern abend habe ich mir eine heiße suppe gekocht und erstmals kurz die heizung eingeschaltet. hm. wie wird das werden in dem neuen haus? passivhaus mit dauertemperatur der raumlüftung von 21/22 grad, sommers und winters. wird man da den wechsel der jahreszeiten und einbrüche in der außentemperatur auch noch so direkt mitkriegen? vermutlich schon. die zusatzheizung über fernwärme läuft ja nicht im sommer. da gibt es dann wohl mehr heißes süppchen und heiße schokolade, ingwertee und ähnlich wärmende substanzen, wenn es mal eine kurze kälte gibt im sommer. und wärmeflaschen.

21/22 grad ist allerdings ohnehin sehr kuschelig. aber wenn man dauernd nur rumhockt, verträgt man ein jäckchen. ich besitze außerdem noch eine beeindruckende sammlung von schultertüchern, schals und kuscheldecken. eine sammelleidenschaft, die noch aus meiner studienzeit datiert, wo ich immer in architektonisch wertvollen alten gemäuern ohne richtige heizung gewohnt habe.

Freitag, 27. August 2010

semmelknödelcarpaccio

hier habe ich vorgestern abend in schöner, wenn auch leicht schnöseliger grinzinger atmosphäre eine köstlichkeit gegessen:

semmelknödelcarpaccio mit gebratenen steinpilzen. die semmelknödelscheiben waren wirklich hauchdünn geschnitten. ist mir völlig schleierhaft, wie das zu bewerkstelligen ist. vielleicht mit einer schneidmaschine vom tiefgefrorenen serviettenknödel? jedenfalls lag also dieses carpaccio auf dem teller, blumenschön. darauf die wunderbar auf den punkt gebratenen, recht großen steinpilzschnitten. dabei auch noch angeschmolzene kleine paradeiswürfel und frischer rucola. einfach köstlich und bis auf die hauchdünne der semmelknödelschnitten ganz leicht nachzumachen, köchinnen, oder?

das essen ist hier eigentlich immer ein genuss, wenn man übers publikum großräumig hinwegsieht. lustige idee: eine holzkassette mit besteck, servietten, zahnstochern, zündhölzern und je einem kleinen pfeffer- und salzstreuer statt des gedecks.

das wars zu  "mehr essen" - hier noch ein nachtrag von gestern zu "leichter leben":

in einem schreiben weist mich der bauträger darauf hin, dass ich meine gewünschte küchenlösung noch bereuen werde, dass das seltsam aussehen werde und ich mich hoffentlich eines besseren besinnen werde...  im erste moment war ich einigermaßen irritiert von dieser herablassenden mail, bis mir klar wurde, dass der mann mich wohl für eine uniabgängerin in den zwanzigern hält. naja, das projekt heißt auch "young corner". aber auch als junge frau hätte ich den ton nicht gemocht. blöde machos.

Mittwoch, 25. August 2010

blogkatzenzauber

Besuch
kaum hatte ich hier zustimmung gepostet, kommt diese äußerst aufgeweckte junge verwandte zur gartentür hereinspaziert, unbekannterweise. fegt durchs haus, verlässt es glücklicherweise auch wieder. schließlich weiß ich, dass die hausherren keine nachfolge für ihre vor zwei jahren in den katzenhimmel entwichene katz wollen. eigentlich bin ich ja als katzensitterin vor zeiten hier angetreten.

nun sitte ich also nur mehr haus und garten und kaum seh ich die rote katze bei waldviertelleben und schreibe über den roten prof. merlin meiner schwester, kommt hier schon die nächste generation und will gern spielen und vermutlich auch bleiben...



meine schwester kam auch über ein bild zu prof. merlin, besser gesagt, er zu ihr. schon vor 10 jahren oder so, schnitt sie sich das foto einer roten katze aus und hängte es an die wand. binnen jahresfrist stellte prof. merlin - damals war er noch nicht professor, sich bei ihr vor und wollte bleiben. schweren herzens machte meine schwester, damals noch in stadt salzburg wohnhaft, alle vorkehrungen um das kätzchen seinen besitzern zurückzustellen. indes: ohne erfolg. seither lebt er bei ihr und hat mitterweile studiert, promoviert, habilitiert und assistiert ihr nun schon seit langen jahren bei ihrer heilarbeit.

Dienstag, 24. August 2010

schwebeküchen

regen. jetzt grünet, was nur grünen kann... seh ich durch die glastüren.

hier blättern
ich bleibe im haus und habe mittlerweile gefühlte 3000 bilder von modernen küchen angesehen. ach, schwebeküchen! -  ich will gar nicht fragen, was das kostet. bis der trend bei ikea angelangt ist, bin ich schon wieder am überlegen, wo ich als nächstes hinziehe, vermutlich. das ist wie mit den zaubermitteln bei der gehobenen medizinischen kosmetikerin - ca. fünf Jahre später sind sie im drogeriemarktregal zu finden.


Montag, 23. August 2010

mirabellenchutney

diese hübschen gelben mirabellen fallen mir praktisch in den schoß, wenn ich auf dem bänklein unterm baume sitze. frisch schmecken sie fein, leicht säuerlich, leicht süßlich. ein wenig fad, offen gesagt.

aber, sobald man sie erhitzt entfalten sie eine säure und eine süße, die unbeschreiblich und einzigartig mirabellenartig sind. man kann daraus natürlich marmelade kochen. eine freundin tut es unter beigabe von lavendelblüten.

ich mache  eine art chutney draus, das herrlich zu fleisch passt. auch zum grillgut.  dazu entkerne ich die kleinen (naja, was soll man machen, muss sein). ich hacke eine gemüsezwiebel grob und lasse sie in olivenöl glasig anlaufen. dann die mirabellenhälften dazu. salz, pfeffer und frisch gehackte (nicht zu fein) petersilie, ordentliche menge. ich liebe, was dabei in kürze unter rühren herauskommt. wer so eine alten baum im garten hat, tue es mal nach.

Sonntag, 22. August 2010

gartenparadies

haushohe bäume im garten, zum beispiel ein 10 meter hoher kirschbaum. noch höher die föhre, deren unterster ast selber baumstammdick ca. auf höhe des ersten stocks quer über den ganzen garten zu reichen scheint. in der föhre funkeln immer diamanten. was das wohl ist? wassertröpfchen? aber sie fallen nie runter, nicht bei der stärksten bö. im gegensatz zu den föhrenzapfen und dem einen oder andren mörderischen, wenngleich abgestorbenen ast...










rundum hat beethoven praktisch in jedem zweiten haus gewohnt.
namhafte heurige dazwischen. die auratische präsenz des beethoven verleitet mich regelmäßig, den alten bösendorfer im haus mit ein paar sonatinen zu traktieren. es hört mich niemand, auch beethoven ist taub.

diesmal liegt ein zettel unter dem deckel, worauf der klavierstimmer gebeten wird, das h ein wenig abzuschleifen, damit es nicht immer steckenbleibt. ansonsten sieht man an der wand über dem klavier ein abbild des flügels auf einem ölgemälde aus der jahrhundertwende, 19. zu 20. man sieht ein musikzimmer, ein mädchen spielt den flügel, ein zweites steht da zum umblättern. zwei buben an violine und cello.

Samstag, 21. August 2010

heimkommen

nächtliches heimkommen in die leere wohnung nach dem besten eis der stadt. abschiedliche gefühle, obwohl es doch noch mindestens ein dreiviertel jahr ist, bis ich auf die gstettn ziehe.

ziemlich kurz, vielleicht drei vier jahre, dass ich mich heimatlich gefühlt habe an diesem ort in all den vielen -  bald zehn! - jahren, die ich hier lebe. es leben hier auch recht wenige leute wirklich. in unserem haus sind wir die einzigen, die hier auch wohnen. sonst: büros, geschäfte, kanzleien.

früher gab es von oben einen unverstellten blick  auf peterskirche, stephansdom und die alten dächer - neige d'antan. jetzt auf den dächern rundum ein wildwuchs von architektursünden der nullerjahre  (z.b. referenzprojekt 1010 - the max), die einmal eingang in die verbrechenskataloge der architekturgeschichte finden werden. aufgrund der preisgestaltung kann man sich nur fragen, wer darin wohnt. models, fußballer, russische oligarchen, scheichs vermutlich. man sieht sie nie. leerstandsruinen der gier, zum abschreiben, in jeder hinsicht.

Freitag, 20. August 2010

zwischenstopp

hier liegt er für immer, der käsemeister...
tja, die sommerfrische im salzkammergut ist leider vorbei - ade käsemeister! (und ich bin seit gedenken dirndlabstinent, trotz der "idealfigur" dafür).

jetzt ein zwischenstopp in der innenstadt zum auspacken, wäsche waschen, umpacken.

dann noch mal eine städtische sommerfrische, für zwei wochen in grinzing - haus und garten von freunden hüten. während dessen schon eine sanfte landung mit ein paar stunden arbeit in der woche. das verlangt kleine ausflüge in die eigene wohnung im zentrum. lustiges gefühl, dort nur zum arbeiten hinzugehn.

ich liebe solche perspektivwechsel.

Mittwoch, 18. August 2010

regionalexpress

seit gedenken reise ich gerne langsam und abseits der geschwindigkeitswelt. so auch heute. mit dem postbus vom schafbergbahnhof zu kaisers geburtstag nach ischl. von da mit dem regionalexpress nach linz.

die reise im streckenabschnitt zwischen ischl und attnang-puchheim ist so, wie wir uns das in dem alten lied von der kleinen eisenbahn zwischen salzburg und bad ischl vorstellen: "raucht a bisserl, pfaucht a bisserl, bis sie wieder weiterfahren kann..." sie raucht nicht mehr - ganz im gegensatz zur schafbergbahn. aber ein wenig pfauchen und pfeifen, bis sie weiterfahren kann, das geht immer noch.

derweil kann der fahrgast gemächlich die kräutlein in den saftigen wiesen abzählen, der amsel bei picken nach dem wurme folgen oder in den anblick des dunklen traunsee unterm mächtigen stein versinken (und orten, wo nebenan bei jedem regen die häuser ein wenig weiter zum see hin rutschen).

Dienstag, 17. August 2010

kofferschicken

damit die bahn meinen koffer hier heute hätte abholen können, hätte ich den netten herrn vom oebb-buchungsservice schon am freitag anrufen müssen, nicht erst gestern. auch gut, dann fährt der große koffer eben nach mir richtung wien. er wird aber vermutlich vor mir dort sein, denn ich schau auf der heimfahrt noch bei den eltern in linz vorbei.

das heißt: heute kofferpacken. wie in solchen fällen üblich, bestimmt die wetterlage und deren vorhersage die logistik. während es heute, um mir den abschied zu erleichtern, graudüsterregnerisch ist, wird es ab morgen, um mir den abschied zu erschweren, wieder sommer werden. das bedeutet, ich packe erst heute abend, damit ich die warme jacke und die regenschuhe und die regenjacke auch gleich noch mit reinquetschen kann in den alleinreisenden koffer. damit bleibt im handkoffer platz für die mitbringsel aus der st. wolfganger lebkuchen- und schnapsproduktion für die eltern.

wien holt mich seit gestern ein: das telefon läutet für terminvereinbarungen, die architektin braucht die angaben, welche mauern nun stehen oder fallen sollen in der neuen wohnung. ich bin so erholt, dass ich mich kaum zuständig fühl.

der regentagausblick, den ich posten wollte, lässt sich auch nicht hochladen. nicht wirklich schad drum.

Montag, 16. August 2010

Freitag, 13. August 2010

jausenpapierln

hier mein liebstes schild am orte. leider nützt es offenbar wenig. obwohl es das schild auch noch in englisch und französisch gibt unter weiteren arkaden. direkt drunter das sonnendeck vom "weissen rössl".

diese idylle am strand unten, etwas weiter drüben, war vormals den frommen brüdern und schwestern vorbehalten. heute gehört dieser strand dem teufel in gestalt von red bull.

beide gefilde finden sich - ungeachtet der mehrssprachigen höflichen bittschilder - immer wieder mit  jausenpapierln der internationalen salzkammergutausflügler besät.

Mittwoch, 11. August 2010

schwebeküche

meine schwester hat gestern mein gerede von schwebeküchen mit einem besuch bei ikea beendet. dabei hat sich herausgestellt, dass wir meine im header gezeigte traumküche mit ikea büromöbeln nachbasteln könnten. wäre aber vermutlich ein recht komplexes unterfangen.

ansonsten kaiserwetter in salzburg. die rückfahrt im postautobus ein bilderbuch. in st. gilgen das schiff bestiegen und im abendsonnenglanz den st. wolfganger urlaubsheimathafen angesteuert. fällt alles unter "leichter leben".

die herrlichen eierschwammerl auf bandnudeln mit schweinslungenbraten in schwarzem pfeffer, mit denen mich meine schwester von hier weggelockt hatte, fallen definitiv unter "mehr essen".

Sonntag, 8. August 2010

schwimmen

was ich am meisten liebe, ist schwimmen in einem glasklaren, freundlichen see mit eiszeitlicher provenienz. ihre übriggebliebenheit in den fjorden der eiszeit merkt man ihren temperaturen oft genug an. aber auch das liebe ich: dass sie kühl sind, diese seen. das prickelt und erfrischt und - so komisch es klingt - es wärmt auch, wenn man nicht zu lang drin bleibt in den zauberischen fluten. vermutlich eine art kneipp-wirkung.


meine kniekondition - die sich mit jedem mal schwimmen verbessert -  hat mich vermehrt ins rückenschwimmen gebracht. auch eine sehr komfortable fortbewegungsart mit blick in die umliegenden täler und bergketten. gegenüber liegt ein berg, der aussieht, wie der käsemeister, wenn er selig auf dem rücken liegend schlief. der see bedeckt ihn bis zur brust, wie einst meine decke.

Samstag, 7. August 2010

regenmeditation

nachdem es hier gestern überraschend trocken war, und sogar manchmal ein sonnenstrahl durch die wolken fand, war es die richtige zeit zum spazieren am see und zum jährlichen einkauf der wärmenden strickweste im örtlichen modegeschäft. dazu noch eine jahresration murmeltierölsalbe in der apotheke. die wirkung dieses wundermittels gegen jedes ziehen lebt nicht zuletzt davon, dass man nicht darüber nachdenken möchte, wie das öl aus dem murmeltier gewonnen wird... darauf empfiehlt sich dann doch ein bewährter kräuterbitter aus der örtlichen schnapsbrennerei, die vormals von benediktinern bedient wurde (ebenso wie die seifensiederei).

bild aus wikipedia
st. wolfgang war über jahrhunderte der größte wallfahrtsort - berühmter als santiago de compostela.

auch ich werde hier jährlich nach ca. einer woche urlaub wundergeheilt: jeglicher stress fällt ab. und heute regnets wirklich.

Freitag, 6. August 2010

fleischlos

die letzten beiden tage habe ich fleischaskese betrieben. die ersten drei tage hab ich nämlich zuviel davon gekriegt. ich bin fleischessen kaum gewöhnt, denn von selber kaufe und koche ich gar kein fleisch. das esse ich nur bei einladungen und im restaurant.

nun esse ich hier im urlaub gern in einem restaurant, das sich durch folgende eigenschaften für mich empfiehlt:
  • es liegt um die ecke von meiner hübschen villa,
  • es genießt eine besonders gute lage am see, 
  • es bietet ungarische küche der alten schule (die pächter sind ungarn),
  • und dies alles zu äußerst moderaten preisen.
die speisekarte bietet praktisch nur nachspeisen ohne fleisch...

frühestens morgen schlage ich wieder zu: paprikas - kalbsgulasch mit nockerl hab ich heuer noch nicht probiert.
bereits genossen habe ich rindsgulasch mit tarhonya.

    Donnerstag, 5. August 2010

    heiße flasche

    kaum je finden wir im urlaubsquartier - nicht mal im salzkammergut - eine wärmeflasche vor. glücklicherweise neige ich dazu, mir mineralwasser und prosecco in handlichen kleinen flaschen heimzutragen.

    so sitze ich nun auf einer mit heißem wasser gefüllten kleine canella-flasche, die auf einem kissen liegt, und lasse meine füße auf zwei warmwassergefüllten vöslauer-flaschen ruhen. die idee, heute einen morgenschwumm zu tun, war zwar herrlich, solang ich geschwommen bin. nur leider konnte ich mich danach nicht mehr recht erwärmen. zumal ich aus kniegründen nicht laufen darf...

    bald kommt meine schwester zu besuch. sie lebt, wo andere urlaub machen: im salzachtal unweit salzburg. da hat sies gar nicht so weit hierher.

    Mittwoch, 4. August 2010

    morgensonneneckchen

    hier dampft er aus, der gestrige schürlregen. heute wieder kaiserwetter. bis morgen mittag. 
    ich liebe das. die alte wirtin stellt mir ein zeugnis aus, das mich als ca. vorletzten sommergast mit solch naturaffinen wetterpräferenzen ausweist. die meisten verzweifeln, dass hier nicht alle tage die sonne scheint. sie bleiben höchstens noch drei tage. wie sollen sie dann je mitkriegen, was es mit dem zauberhaften sommer im salzkammergut wirklich auf sich hat?

    ich will mich gar nicht drüber auslassen, was diese kollektive sonnenanbetung mit der erderwärmung zu tun hat. die hitze hält ja dann doch niemand aus, also her mit den klimaanlagen...

    Dienstag, 3. August 2010

    schnürlregentag

    der dritte tag im urlaub ist immer schnürlregentag. verwunderlich, jetzt schon das dritte jahr in serie komme ich an einem strahlend heißen sonntag hier an. dann gibts noch einen heißen montag, der mit donnerwetter ausklingt. dann am dienstag schnürlregen.

    also, verwunderlich ist nicht der schnürlregen - dafür ist das salzkammergut ja berühmt, und u.a. deswegen heißt es sommer"frische". aber dass sich das wetter an wochentage hält! im magisch-egozentrischen weltbild empfinde ich es jedenfalls als geschenk. es bedeutet: schwimmenschwimmenschwimmen und dann lesenlesenlesen. dazwischen schlafenschlafenschlafen. erholung pur.

    und endlich kapiert, wie fotos vom handy in den blog finden ohne kabel - für 356 :)

    Sonntag, 1. August 2010

    sommerfrische

    angekommen am see. unter dem first der alten villa mit blick zum wasser und auf den hausberg gegenüber, niste ich auf höhe der vöglein. der balkon ragt auf zwei seiten praktisch in eine linde, eine buche und eine akazie. zauberhaft.

    schon die anreise mit bummelzug und autobus holt mich in den sommerfrischemodus. hier auf dem balkon und dann bald unten am steg wird das glück vollkommen.

    dazu heute kaiserwetter. genuss.