Samstag, 12. Mai 2012

gemüseladen


das ist ja mal ein nobler gemüseladen! gut, dass es mich nach wie vor einmal pro woche an meine frühere adresse verschlägt - zur massage. so konnte ich mich im vorbeigehn an dieser attraktiven auslage erfreuen.

das gemüse ist echt, aber gewiss nicht bio: so groß, so farbig, so makellos. so dolce & gabbana.

Mittwoch, 9. Mai 2012

cool

diese coole junge dame hat mir heute anstandslos zu 125 euro verholfen.

das ist der neue typ magistratsbedienstete. sie hat mir erlaubt, sie für den blog zu fotografieren. leider sieht man das tolle t-shirtmuster, das farblich zu ihren haaren passt, auf meinem bild nicht.

auf dem wimpel, unter dem sie ihr werk tut, steht PEACE & UNITY. sie ist für die vergabe von parkpicklern im bezirk zuständig. und da ich nun nicht nur eine neue windschutzscheibe, sondern auch eine garage habe, hat sie mir beschieden, dass ich gar kein pickerl mehr kriege. statt dessen geld zurück, denn das pickerl hätte noch bis nächsten april gegolten.

ja, so siehts heutzutage aus im amt: junge frauen, die nicht glauben, dass sie ununterbrochen lächeln und blond sein müssen. statt dessen ein piratentüchlein im haar und schwarze piercings im gesicht.

bildquelle
alle, die die frau knackal aus der serie ma 2412 kennen, sehen sogleich, dass hier eine typmäßige wachablöse stattgefunden hat.

frau knackal ist hoffnungslos aus dem letzten jahrtausend.

Sonntag, 6. Mai 2012

kräutlein

für ein kleines küchengärtchen mit ein bissl grünzeug ist aber auch überall platz, wie es scheint. neuerdings bei mir gegenüber auf dem dach:


eigentlich dachte ich bisher, da oben wohnt gar niemand. nur in der nähe der turmfalke und seine frau. jetzt das: grünes.

Sonntag, 22. April 2012

milchwirtschaft

mein fuß heilt vor sich hin. als effektivstes heilmittel hat sich topfen (= österreichisch für quark) bewährt. jede nacht packe ich das füßchen in kühlende, abschwellende weiße paste. und die zieht alles böse aus den armen gequetschten bestandteilen im inneren meiner mechanik.

bildquelle


so habe ich also im april die milchwirtschaft mit drei päckchen mehr vollfetten topfens gesponsert, als ich das in normalen monaten tue. immerhin ein dreiviertel kilo. sehr zu empfehlen für alle inneren entzündlichen prozesse. schwört die naturheilkunde. mir wärs nicht eingefallen, weil ich patzerei hasse. zum glück hat meine mutter mich dahingehend beeinflusst. jetzt tu ichs freiwillig.

übrigens ist es auch ein tolles fußpflegemittel. ich leide zwar eh nicht unter hornhaut, aber so feine haut, wie derzeit am rechten fuß hatte ich noch nie. vielleicht mach ich das in zukunft ab und an einfach auch zur fußpflege.

so hat alles schlechte auch sein gutes.

Sonntag, 1. April 2012

plötzlich

so! hat wohl auch bei mir wieder mal sein müssen: ein sturz. wegen architektur - das hatten wir doch schon bei waldviertelleben... bei mir war's aber nicht in spanien, sondern weil ich unbedingt die aussicht auf linz, die donaustadt am alpenrand genießen wollte. und en passant die bautätigkeit entlang der pferdebahnpromenade inspizieren wollte. pardautz. und au weh! rechter fuß und rechte hand verstaucht. auch eine art mütterlichen anforderungen was entgegen zu setzen. auf dem zweiten bild seht ihr meinen rechten fuß in der kühltasche.

Mittwoch, 14. März 2012

skiurlaub

das ist doch eine hütte, nicht wahr?

schnell noch vor frühlingsbeginn poste ich diesen fund. ist doch toll, wie man in japan skiurlaub machen kann! dies einfach auch im gedenken, was das land seit letztem jahr um diese zeit mitmacht.

Freitag, 2. März 2012

gäste


bitte, wo muss ein gästehandtuch bereithängen oder -liegen, damit die leute sich nicht doch die hände lieber in einem eckchen meines duschtuchs abtrocknen.

ich kenne den impuls selber, habs mir aber irgendwann abgewöhnt, anderer leute gästehandtücher zu schonen. wie gehts euch damit?

oder liegts daran, dass die tücher zwar kunstvoll bestickt, aber nicht gebügelt sind?

Sonntag, 26. Februar 2012

augenhöhe

am freitag traf ich mich zum lunch mit einer freundin im kunsthistorischen museum, eine alte tradition, die wir per jahreskarte (29 euro) wieder aufleben lassen. bevor wir uns auf rotem samt den köstlichen süppchen des tages widmeten - ich schwarzwurzelcreme mit schwarzbrotcroutons, sie veltlinercreme mit räucherlachsstückchen, beides unter 5 euro, merke! -, traten wir auf die brücke, auf der man derzeit aug in aug mit den zwickelgemälden des jungen klimt treten kann:

bildquelle

eine tolle idee! wird jetzt im jubeljahr hoffentlich schule machen, denn klimt an der wand und decke gibts auch in der uni und im burgtheater. besonders mochte ich die präraffaelitische heilige:

bildquelle

nach dem süppchen machten wir noch flugs eine runde durch die neu gehängten dürers, rubens etc. es ist eine wahre freude, was unter der "neuen" direktorin sabine haag alles sichtbar wird in diesem museum. meine lieblingsbilder muss ich nun nicht mehr auf verschlungenen wegen in den seitengängen aufsuchen. nein, immer mehr ist neu und wirklich ergötzlich präsentiert.

ich könnt mich noch stundenlag in begeisterten beschreibungen ergehen. aber ich will jetzt zum gewichtheben.


Samstag, 25. Februar 2012

frühlingsbotenstoff

waldviertelleben zeigt uns, wie naturnahes leben anzeichen für frühling erkennen lässt: ameisen und spinnen lassen sich wieder blicken im haus.

ich bin eine großstadtpflanze, und auch in mir ist etwas getaktet, das die jahreszeitlichen rhythmen anzeigt: eines tages, meist im späteren februar, so wie vorgestern, überfällt mich eine wilde lust auf einen bestimmten duft - etwas zwischen hyazinthen, narzissen und grün.

ein einfallsloser, aber gutwilliger verehrer hat mir vor ein paar jahren das passende parfum zu meinem frühlingsgeburtstag im märz geschenkt (einfallslos deshalb, weil das parfum damals rauskam und jedem mann in der parfumerie als must für die liebste angepriesen wurde).

davor hab ich zuflucht zu blumenstäußen genommen, deren duft nicht sehr verlässlich war. seit damals greif ich einfach zu meinem frühlingsbotenstoff, cristalle - eau verte von chanel, das offenbar 2009 neu aufgelegt wurde, und das für die beautyspioninnen ein sommerbotenstoff ist.